23-09-17
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Wilhelmshaven 2010

Trainingslager Wilhelmshaven vom 26.03. bis 02.04.2010

 

Die erste Woche der Osterferien verbrachten die Schwimmerinnen und Schwimmer gemeinsam in Wilhelmshaven. An 6 Trainingstagen wurde zweimal zwei Stunden trainiert. Insgesamt kamen so mehr als 40.000 Meter im Hallenbad Nautimo zu Stande. Ein paar Fotos könnt ihr unter Bilder finden.

Die Schwimmerinnen und Schwimmer berichten selbst:

 

Samstag, 27.03.2010:

Heute wurden wir um 6.45 Uhr geweckt. Nicht alle kamen aus dem Bett, u.a. Mauri, der wie ein Monster in die Küche kam und auf dem Tisch weiter pennte. Als das Frühstück beendet war, joggten wir zum Schwimmbad (ca. 2 km). Nach der Erkundung des Schwimmbades haben wir zwei Stunden trainiert. Zuhause wieder angekommen, spielten wir „Nobody is perfect“. Nach einer erfolgreichen Runde gingen wir zum Meer. Dort jagten wir „Papa Till“ und „Schwester Louisa“ gewann. Dann gingen wir zurück. Beim Zurückgehen hat das Wetter nicht mitgespielt. Nachdem wir unsere nassen Klamotten zum Trocknen aufgehängt haben, joggten wir wieder zum Schwimmbad und trainierten zwei Stunden hart. Nach dem anstrengenden Tag aßen wir ein Mahl von Lulu und Katharina, dass sie sehr gut gekocht haben. Till haute den Spruch raus: „zu viele Nudeln – zu wenig Topf“. Danach gingen einige schlafen und andere redeten mit Staubsauger Henry.

von Annika und Mauri

 

Sonntag, 28.03.2010:

Um 7.30 Uhr hieß es für uns aufstehen. Wieder einmal kam Mauri wie ein schlafwandelndes, trotteliges Monster in die Küche. Bei seinem Anblick mussten alle lachen, da seine Haare zu Berge standen und er hatte schon wieder sein trägerloses Kleid aus Bettwäsche an. Kurz danach waren wir auf dem Weg zum Schwimmbad. Das Laufen dorthin ist sehr anstrengend. Nach ca. 2 Stunden Schwimmtraining war eine Essenspause mit Milchreis angesagt. Kurze Zeit danach liefen wir lachen und klitschnass zum Piratenmuseum. Dort lernten wir ein paar bekannte Piraten kennen. Nach einer Stunde gingen wir wieder nach Hause. Wir hatten ungefähr 120 Minute Pause. Danach hieß es für nicht alle zu einer 2. Trainingseinheit. Am späten Abend gab es Hähnchen mit Currysoße.

von Anne und Elina

 

Montag, 29.03.2010:

Heute Morgen gingen Annika, Ann-Kathrin, Anne, Elina und Ylva einkaufen, da wir schon alles aufgegessen hatten. Die anderen wurden dann erst um 8.00 Uhr geweckt. Um 8.30 Uhr gab es frische Brötchen zum Frühstück … mmhhh … lecker! Danach liefen wir zum Schwimmbad. Unser heutiges Thema war „100 %“. Alle hielten gut durch und wir hatten viel Spass. Später wieder in der Wohnung aßen wir Schokopudding und Cornflakes. Nach dem Essen starteten wir die Rallye. Es gab zwei Teams: 1. Team: Joshua, Anne, Ann-Kathrin, Elina, Kathi und Lisa, 2. Team: Ruth, Nils, Mauri, Katharina, Lulu und Annika. Beide Teams wurden von jeweils einem Trainer mit dem Auto zu verschiedenen Startorten gefahren. Allerdings hatten die Teilnehmer die Augen verbunden. Das 2. Team war „relativ“ schnell fertig (3 Stunden), während das 1. Team sehr lange (gute Stunde mehr) brauchte. Insgesamt hatten alle viel Spass, aber unsere Füße taten weh. In der Zwischenzeit hatten Ylva und Till das Abendessen vorbereitet. Die bestand aus Kartoffeln, Gemüsegratin, Bratwürste und Hähnchenbollen. Dann aßen alle. Um 19.30 Uhr hieß es dann wieder auf zum Schwimmbad. Diesmal war das Thema „Rücken“. Nach dem Training gingen alle zu Fuß nach Hause. Außer der Küchendienst, denn dieser musste noch das Geschirr spülen. Wieder in der Wohnung machten sich noch alle über verschiedene Cornflakes her und warteten auf die Siegerehrung, die aber nicht kam. Danach waren noch alle auf den Zimmern und gingen irgendwann schlafen.

von Kathi und Lisa

 

Dienstag, 30.03.2010:

Heute Morgen mussten wir mal nicht so früh aufstehen wie an den anderen Tagen. Trotzdem kam Mauri schlaftrunkend mit einem Bettdeckenkleid in die Küche. Dann sind wir los zum Schwimmbad. Dort mussten wir „Kompensation“ machen. Die ersten Stunden haben sich einige von uns gedehnt und die andere Hälfte ist geschwommen. Danach andersrum. Zu Hause angekommen gab es die Siegerehrung der gestrigen Rallye. Team 1 gewann und jeder (auch aus Team 2) bekam ein T-Shirt. Anschließend mussten wir erst einmal besprechen, was wir an diesem Mittag machen wollten. Eigentlich wollten wir heute zum Südstrand gehen. Aber weil wir dort schon waren, gingen wir stattdessen in die Nordsse-Passage shoppen. Wieder zurück hat sich unser Haus in ein Nagelstudie verwandelt, denn Ylva hatte Stempel und Nagellack mitgebracht. Damit haben wir uns schöne Nägel gemacht  (jedenfalls die Mädchen). Danach aßen wir zu Abend Pizza, die von Nils und Ann-Kathrin gemacht wurde. Lecker. Danach ging es nochmal schwimmen.

von Ruth und Katharina

 

Mittwoch, 31.03.2010:

Wie jeden Morgen wachten wir nach einer kurzen Nacht auf. Konnten jedoch eine halbe Stunde länger schlafen als sonst, was immer noch nicht genügte.

Schlaftrunkend wie immer torkelten wir in die Küche und genossen das herrliche Essen.

Nach einer kleinen Pause, in welcher wir unsere Taschen packten, joggten wir los.

Hechelnd standen wir am Schwimmbad, wo wir eine verschlossene Tür vorfanden, welche jedoch nach langer Zeit des Ausharrens geöffnet wurde. Darauf wurde fleißig trainiert und das Thema des Morgens war „Spurt“. Während ein Teil der Mannschaft gemächlich nach Hause schlenderte, gingen fünf tapfere Krieger los um Nahrung für die 14 köpfige Hydra zu erlegen.

Nach einem ausgiebigen Mini – Imbiss machten wir uns auf den Weg neue Gebiete zu erobern. Unserer Reise führte uns zu der Küste von Wilhelmshaven. Dort probierten wir eine italienische Spezialität namens Eis. Doch plötzlich brach die Eiszeit herein.

Die klirrende Kälte zwang uns in die Knie und wir traten den Rückzug in unsere Festung an. Dort angelangt, bereiteten uns zwei Gourmet-Köche „Wölfchen und Tilli“ ein Festmahl zu, welches wir in kurzer Zeit verzerrt hatten. Neu gestärkt und gegen die Kälte gewappnet, machten wir uns auf den Weg zu der feindlichen Festung „Nautimo“, welche nur spärlich bewacht war. Schnell schwärmte unsere Armada von Ninja – Schwimmern ins Innere und eroberten sie durch die Spezialtechnik „Brust“. Um diesen Sieg auszukosten, wurde beschlossen Festspiele zu veranstalten.

Weitere Taten von unseren kriegslüsternen Soldaten folgen in Kürze.

von Sir Joshua und Sir Nils

 

Donnerstag, 01.04.2010:

Schon am frühen Morgen, ca 1 bis 2 Uhr (morgens) spielten wir Activity. Doch dann aber rasch ins Bett, denn fünf Stunden später hieß es wieder: „Aufstehen!“ Ein wenig unmotiviert saßen 11 Sportler am Frühstückstisch und 3 durften sich erholen. Schon eine Stunde später ging es los Joggen zum Schwimmbad und dann ab ins Wasser. Die letzte Kraft wurde für die letzten 2 Stunden Kraultechnik genutzt. Mit 11 ausgepowerten Seeleuten traten wir den Rückzug an.

5 Schnellbootfahrer (Auto) besorgten noch ein wenig Proviant. Durch das „umlegen“ der Trainingszeiten mussten wir uns mit dem Essen ein wenig beeilen.  Doch dann, kurze Zeit später, joggten wir nicht wie üblich zum Schwimmbad, sondern gingen gemeinsam gemütlich in einer Gruppe. In unseren coolen Outfits (Trainingsanzug) posten wir im Regen nochmal für ein paar schöne Bilder vor dem Schwimmbad. Alle wendeten ihren Körper schon mal zum Eingang als Ylva die alles entscheidene Frage stellte: „Habt ihr was dagegen heute anstatt Training, rutschen und springen zu gehen?“ Voller Freude und wenig Verstand riefen alle im Chor: JAAA!. Doch ein paar (1-2) Sekunden später fiel uns ein Fehler auf und es wurde noch einmal kräftig „NEIN!!! gerufen. Danach hatten wir zwei Stunden Zeit uns im Spassbad zu vergnügen.

Zur geplanten Zeit am Treffpunkt zu ein, schien kein Problem zu sein, doch dann kam Annika. Auf eine komische Art und Weise hatte sie einen gesperrten Chip in die Finger bekommen und konnte so nicht raus. 10 Minuten lang versuchten wir das Problem zu klären und die gefangende Annika rauszuholen. Und dann das: „Da ist er ja, er in meiner Jackentasche“. So wurde Annika freigesprochen und gelang wieder raus.

Viel Zeit und ein schöner Tag vor uns. Der Rückweg war genauso entspannend wie der Hinweg und so kamen wir gut an.

Dann wurde gekocht und gepackt, lecker gegessen und sehr, sehr lange gequatscht wie in einer Talkshow. Mit vollem Magen und guter Laune wurde dann wieder Activity gespielt. Es wurde erklärt, gezeichnet und geschauspielert als ginge es um Geld, aber es ging nur um die „Ehre“. Ab und zu war „Gleichstand“ und wie spielten weiter.

Doch im Lauf des Abends wurde uns klar, dass eine schöne, aber auch sehr anstrengende Woche zu Ende ging. L

von Ann-Kathrin und Lulu