23-11-17
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Ostern 2011

 

Bericht Trainingslager Ostern 2011 in Bad Sachsa (eingestellt am: 05.05.2011):

In der ersten Ferienwoche (15.4. bis 22.4.2011 - Freitag bis Freitag) fuhren wir in den Ferienpark Landal Salztal Paradies in Bad Sachsa (Harz, Niedersachsen).

Uns begleitete die Sonne, so dass wir neben zweimaligem Schwimmen auf jeweils zwei, bzw. vier Bahnen auch Lauftraining und weitere Aktivitäten draußen durchführen konnten. Insgesamt brachten es unsere Schwimmerinnen und Schwimmer auf bis zu 46 km pro Person. Eine stolze Leistung!

Wie die Aktiven die einzelnen Tage erlebt haben, kann in den Tagebucheinträgen nachgelesen werden:

Samstag, 16.4.2011

Samstagmorgen mussten wir außergewöhnlich früh aufstehen – die Uhr zeigt 05:45.

Nach einem kurzen Snack begaben wir uns zusammen mit Sack und Pack zum Schwimmbad und gewöhnten uns mit lockeren Übungen an das unbekannte Wasser.

Nach 2 Stunden Wassergewöhnung begaben wir uns zurück und Eli und Lisa richteten eine große Frühstückstafel an.

Als wir zu Ende gegessen hatten, gingen wir zurück auf die Zimmer um uns zu erholen. Kurze Zeit später gingen wir ins Dorf (Stadt) und erkundeten dies. Auf dem Rückweg machten wir Halt bei einem Supermarkt und kauften den halben Laden leer.

Durch die „Megacity“ gehend begegneten uns nur wenige menschliche Seelen. Angekommen an den Häusern bereiteten Eli und Lisa ein Pizzabuffet vor und alle genossen die verschiedenen Sorten.

Von 19 bis 21 Uhr haben wir dann wieder Wassertraining veranstaltet. Das Thema war „Grundlagenausdauer“. Es wurden überwiegend lange Strecken geschwommen.

Nachdem der lange Trainingsplanabsolviert war, gingen wir zurück zu den Häusern und bereiteten uns mit warmer Kleidung auf die bevorstehende Fackelwanderung vor. Als wir um 22:00 Uhr losgingen, wurden wir bereits von unserem Wanderleiter erwartet.

Kurz nachdem wir losgegangen sind, wurden die Fackeln angezündet. Nach einer Stunde war das Spiel der Schatten auch schon wieder vorbei und alle Schwimmer fielen erschöpft vom Tag in ihre Betten.

(Nils & Ann- Kathrin)

 

Montag, 18.4.2011

Wie jeden Morgen, erwachten wir mit einem Schock, als die Wecker uns um 6 Uhr aus den wohligen Betten warfen. Es war, wie immer, eine kurze Nacht. Für ein paar Mädchen auch mit 2 minütiger Unterbrechung, da wir nach Lulu schauen mussten. Als die Bungalow“besitzer“ untereinander gefrühstückt hatten, hieß es für alle 100% Strecken. Manche (Mauri) fanden dies nicht so toll und hätten lieber das Weite gesucht, was Mauri auch schaffte, als seine Nase ganz „zufällig“ anfing zu bluten. Nach zwei Stunden einer ausharrenden Qual, durften wir halbsterbend das Wasser verlassen, uns fertig machen und nach Hause gehen.

Die Köche des Tages (Josh und Kathi) bereiteten und ein prachtvolle, königliches Frühstück vor, was wir alle mit knurrendem Magen verschlagen. Da wir wieder zu viel gegessen hatten, musste für Nachschub gesorgt werden und vier der Großfamilie fuhren einkaufen. Als die Einkäufer wieder kamen, halfen wir alle mit ausladen. Danach hatten wir unsere langersehnte, wohlverdiente, fürs schlafen bestimmte Mittagspause. Da einige doch keine Ruhe fanden, verzogen sie sich in das Trainer- Jungs- Bungalow und mussten bei dem Spiel „Hot- Chair“ dran glauben. Das Spiel war noch nicht zu Ende, als wir merkten, dass es Zeit für die Minigolf- Anlage war. Also marschierten wir dort hin. Angekommen, war sie noch nicht auf und wir vergnügten uns mit Handstand- Umschwung und Aufschwungwettbewerben auf dem Spielplatz. Nach einiger Zeit merkten wir, dass sie auf war, teilten uns in drei Gruppen und bespielten 18 Minigolf- Bahnen.

Als wir fertig waren, wollten alle schnellstmöglich nach Hause, da großer Hunger unter den Schwimmer umging. Zu Hause angekommen, schmiss Till den Grill an und es wurde fleißig gegrillt.

Diesmal war von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr Training. Aber nicht für alle, da Ann- Kathrin, Elina, Merle und Anne frei hatten. Auf Tills Wunsch wurde am Abend als Tagesabschluss „Activity“ in drei Gruppen gespielt. Als das Lisateam gewann, gingen alle möglichst schnell schlafen, da wir einen anstrengenden Tag hinter uns hatten. Im Bettchen angekommen, schlossen wir die Augen und freuten uns auf den nächsten Tag.

(Anne und Mauri)

Dienstag, 19.4.2011

06:45Uhr: Die Mannschaft TV Grüne Linde traf sich wie immer vor dem Haus Nummer 3 um zum Schwimmbad zu gehen. Nach einigen Verspätungen kamen schließlich doch alle Schwimmer zum Schwimmbad. Delfin. Technik stand auf dem Plan und wie immer waren alle sehr motiviert. Nach einem anstrengenden Training ging es zum gemeinsamen großen Frühstück. Dieses wunderbare Festmahl bereiteten uns  Katharina und Ann- Kathrin. Als die Meute gesättigt war, gönnten sich alle eine Pause um für das anstrengende Training (Laufen) fit zu sein.

Um 12:00 Uhr ging es dann los, die ganze Mannschaft versammelte sich in ausgewählten Laufsachen vor der Tür. Allerdings waren nicht alle gut bewaffnet, schon bevor wir losgelaufen waren, fiel uns auf, dass Joshua seine Schuhe vergessen hatte. Er beschloss also den langen Weg ohne Schule (und ocken) zu absolvieren.

Beim Kurpark angekommen, teilten wir uns in drei Laufgruppen auf. Die Jungs nahmen den langen Weg, Lulu, Ann- Kathrin, Lisa, Katharina und Merle nahmen den mittel langen Weg. Anne, Ruth, Kathi, Till und Ylva und Elina nahmen den kurzen Weg.  Alle liefen los und blieben noch ein Stück zusammen. Allerdings trennten sich unsere Wege im Nu. „Laufen gehen“: Leichter gesagt, als getan. Die wunderschöne, fast unecht wirkende, Landschaft, lenkte einige Sportler ab, z.B. Eli fiel im hohen Bogen über den harten, steinigen Waldboden und erlitt ein „paar“ Wunden. An dem verabredeten Treffpunkt pünktlich zu erscheinen war ebenfalls etwas kompliziert. Die großen Jungs (samt Joshua ohne Schuhe) kamen zu spät. Nach unz6ähligen Spekulationen erfuhren wir, dass sie sich verlaufen hatten. Als schließlich alle da waren, dehnten wir uns noch ein paar Minuten. Danach liefen wir locker wieder zurück.

Nach einigem ausruhen, gingen einige ins Dorf um Souvenirs zu kaufen. Andere kauften sich Eis und setzten sich in den Kurpark. Das Eis war wirklich sehr groß und sehr, sehr lecker. Ylva und Till gingen auf den Spielplatz, spielten Tischtennis, fuhren Seilbahn, hüpften auf der Hüpfburg und schaukelten.

Ein paar Stunden später bereiteten Kathi und Ann- Kathrin leckere, viele verschiedene überbackene Fladenbrote vor.

Nach dem leckeren Essen, gingen alle wieder in ihre Wohnungen und nahmen ihre Schwimmsachen. Haute Abend war das Thema „Kompensation“, wo Katha, Ruth und Kathi nicht dabei waren. Nach anderthalb Stunden kamen plötzlich alle drei ins Schwimmbad. Alls wunderten sich, nicht nur weil sie ins Schwimmbad kamen, sondern weil wir uns auch eher ausschwimmen sollten.

Später erzählten sie und, dass wir in das Erlebnisbad in der unteren Etage gehen. Wir hatten sehr viel Spaß, probierten die coole Rutsche aus, den Wirlpool, den Strudel und das Wellenbecken. Gegen 21:30 Uhr sind wir aus dem Becken gegangen und ca.22:00 Uhr verließen wir gemeinsam das Schwimmbad.

Abends trafen wir uns, wie immer, bei den großen Mädels im Wohnzimmer und Spielten „Activity und Wehrwölfe“.

Nach ein paar Runden, vereinbarten wir, dass wir ins Bett gehen.

Alle gingen friedlich zu Bett und schliefen fröhlich ein.

(Lulu und Elina)

Mittwoch, 20.4.2011

Wieder einmal war die Mannschaft des TV Grüne Linde nach einer recht kurzen Nacht aufgewacht und ging um ca. 6:45 Uhr in Richtung Schwimmbad.

Im Kollosseum angekommen, erwartete die tapferen Schwimmer das härteste Training der ganzen Woche → Spurts!

Zu den Spurts gehört natürlich auch das für die Trainer sehr anschauliche Gladiatorentraining. So begaben sich alle 14 Gladiatoren in den Kampf gegen sich, den anderen und am meisten natürlich gegen die Zeit. Auch wenn alle ihr Bestes gaben, ihr Wiederstreben raus zu rennen und sich auszuruhen erfolgreich aufrecht gehalten haben und ihre Gegner besiegt haben, war nach zwei Stunden der Sieger für jeden Krieger klar: Die Zeit!

Auch wenn jeder versuchte die Zeit nieder zu machen und gegen Null bringen wollte, gelang dies bei niemandem gänzlich. (selbst nicht Achilles besser bekannt unter dem Namen Nils). Trotzdem waren alle gut genug gewesen, um den Killerkraken, den gigantischen Elefant und den immer üblen Ninjafrosch zu besiegen und so kehrten alle 14 Gladiatoren zwar erschöpft, jedoch unversehrt wieder zu ihren Unterkünften zurück. Im gemeinsamen Esssaal wurden schließlich alle von den Gourmet- köchen Mauri und Ruth bekocht. Sie zauberten uns Hamburger, Kuchen, Kawia und Haifischflossensuppe (hatten sie selbst gefangen) zum Frühstück. Hmm... oder waren es doch die üblich Sachen, wie Käse, Wurst und dem Artikelzuordnungsdauerproblem der / die / das Nutella??... Nee wir sind uns sicher da waren Haifischflossen.

Kurz darauf stand Spazieren auf dem „Plakat oft he Death“ und somit begab sich die mittlerweile harmonierende Familie unter der Leitung von Big Mama Till und Ylva the Rock Johnson in Richtung Wald, wo sich ein herrliches Panorama vor der Hexenbrück erstreckte. Auch die vorbeilaufenden Passanten wunderten sich über Tills Fruchtbarkeit und es wurde die These aufgestellt, dass Till seine Kinder in Würfen bekommt.

Nach dem erholsamen Tripp wollten sich alle einmal in einer anderen Sportart behaupten, dem Bowling. Dies geschah bei dem einen besser, als bei dem anderen. Während so manch einer versuchte die niedrigste Hausnummer zu werfen, auch wenn das nicht gefordert war, schockierten andere mit ihrer Überlegenheit so sehr, dass der Rest des Teams anfing abergläubig den Blick an die Wand richtete und Verschwörungen vor sich hin murmelte.

Nach dem Bowling kehrten wir zurück in unsere Häuser, wo uns die Gourmetköche: Mauri und Ruth Fleisch und Gemüse für die Vegetarier anbrieten und Kartoffelecken frisch aus dem Ofer servierten. Nach unserem sehr interessanten Essen hieß es für uns eine halbe Stunde ausruhen und wieder ins Schwimmbad, wo wir Brusttechnik und HSA/ NSA Kraft auf dem Plan stehen hatten. Nach dem sehr anstrengenden Training, was ungefähr 15 Minuten überschlagen wurde, bereiteten Katha, Kathi, Nils, Ylva und Till uns Obstsalat mit Milchreis zu, weil die Big- Family mal wieder sehr großen Hunger hatte. Dann versammelten wir uns alle am Couchtisch und sprachen alle noch über Familie, Freunde, Leben etc. und bekamen Näheres über unsere Mitschwimmer raus. Irgendwann haben wir dann noch ein Spiel gespielt und alle außer Joshua und Nils gingen ins Bett. Die beiden waren schon früher gegangen.

(Joshua und Merle)

Donnerstag, 21.4.2011, Missionstag 6

Unsere erste Mission des Tages begann um 6:45Uhr vor Haus 3. Alle versammelten sich und gingen zusammen zum Schwimmbad. Das Motiv der Mission hieß Kraul- Technik.  Da mehrere Agenten Ann- Kathrin., Ruth. Merle, Eli noch geschwächt waren von den bisherigen Missionen und Aufträgen konnten diese nicht mitschwimmen und übernahmen so die Leitung für diesen Einsatz. Es waren einige schwierige Herausforderungen, doch wie immer schaffte das Agententeam des TV Grüne linde auch diese Hürden zu bewältigen. Nach der erfolgreichen Mission machten sich alle Agenten auf um neue Energie für die nächste Mission zu sammeln. Die Agenten 011 Merle und 016 Nils  bereiteten eine Mahlzeit für das hungrige Einsatzteam vor. Diese verschlang es mit großem Genuss. Danach durften wir uns eine Stunde lang ausruhen. Um 11:30 Uhr startet unsere zweite Mission des Tages. Laufen. Allerdings konnten wieder nicht alle teilnehmen. Merle, Josh, Ruth und Anne blieben zu Hause. Die anderen joggten verschieden große runden. Danach gingen die aktiven Teilnehmer zurück zum Lager. Da auch diese Mission mehr oder weniger erfolgreich verlief, hatte alle Agenten bis 16Uhr Zeit auszuruhen. Es wurde geschlafen, gechillt, gelesen und Musik gehört und so weiter. Außerdem packte das Team seine Koffer, weil der Einsatz bald zu Ende ist.

Um 16 Uhr stärkten sich die Spione und Agenten wieder einmal. Diesmal mit Hähnchen, Reis, Soße, Obst und Kartoffelecken. Um 18:45 Uhr startete unsere letze Mission: Abschlusstest!
Leider konnten wieder ein paar Agenten nicht mitschwimmen. Die Mission verlief so erfolgreich, dass die Agenten sich noch im Spaßbad vergnügen konnten. Um viertel vor zehn war dann die letzte große Versammlung der Agenten. Wir nahmen alle ein riesen  Eis zu uns, es war echt super, fanden wir. Danach versuchten wir noch den Faktor Spaß zu erreichen. Diese Mission war für uns natürlich ein Kinderspiel. Doch so später es wurde, bekamen einige die Müdigkeitskrankheit. Alle versuchten dagegen anzukämpfen, doch es half alles nicht. Es gab nur noch einen Ausweg: Schlafen!

(Ruth und Lisa)